Vielleicht habe ich einfach aufgegeben, mir Gedanken darum zu machen, welche Technologien eine Software / ein Tool verwendet. Klar, es gibt Technologien, die ich definitiv nicht mag (u.a. Java-Applets, Silverlight), es gibt Technologien, die ich meide, weil ich mich nicht gut genug damit auskenne (u.a. Betrieb von Python Anwendungen), es gibt Technologien, in denen ich mich gut auskenne (u.a. PowerShell). Aber das entscheidet nur darüber, wie ich in meinen Projekten eine Auswahl treffe. Es entscheidet mit, ob ich eine Lösung einsetze oder nicht.

Aber: Es ist nicht meine Entscheidung, was andere Menschen in Ihrem Projekt verwenden. Es ist nicht meine Entscheidung, welche Technologien diese Menschen verwenden. Und es gibt mir nicht das Recht mich bei den Entwicklern darüber zu beschweren.

Und wenn ich mich für oder gegen ein Produkt entscheide, hängt die Entscheidung mehr davon ab, ob ich das Tool betreiben / bedienen kann. Ist es performant? Erfüllt es die funktionalen Anforderungen, die ich an das Tool stelle? Funktioniert es auf meinen Endgeräten?

Ja, da steckt auch versteckt immer eine Technologie-Frage hinter. Auf meinem Tablet läuft kein Adobe Flash oder Silverlight. Aber wenn ein Entwickler sich für die Nutzung entscheidet, ist diesen Menschen in der Regel auch bewusst, welche Personengruppen damit von der Nutzung ausgeschlossen sind.

Und mal ganz ehrlich: Wenn ich einem Entwickler nicht vertraue... dann setze ich auch keine Lösung von dem ein. Unabhängig davon, ob es nur ein „statisches“ PDF / Webseite ist, oder eine Anwendung, die mit Admin-Rechten auf einem Server läuft.